Studien: Einsicht in die Krankenakte

Situation

Krankenhäuser speichern ihre Befunde bereits jetzt zumeist elektronisch. Ein Versand via E-Mail ist allerdings aufgrund der ärztlichen Schweigepflicht und des damit zusammenhängenden Datenschutzes nicht möglich. Daher werden die Unterlagen, welche schnell einen kleinen Stapel Papier umfassen, nach wie vor ausgedruckt, mit der Post versandt, und vom behandelnden Arzt, Krankenhaus oder Ombudsmann wieder eingescannt.

Auch wenn ELGA bereits in vielen Köpfen herumspukt, in Wirklichkeit befindet sich diese noch im Umsetzungsprozess und wird erst in einigen Jahren Realität sein. Festzuhalten ist zudem, dass rückwirkend keine ELGA-Gesundheitsdaten zur Verfügung gestellt werden.

Potential

Für die E-Zustellung mit Postserver benötigen Sie weder Hardware, die angekauft werden muss, noch Software, die Sie installieren. Sie zahlen keine monatlichen Gebühren, werden von keinen Freischaltkosten überrascht und der Empfang ist selbstverständlich kostenfrei. Eine Versendung kostet inklusive Mehrwertsteuer 50 Cent und kann bis zu 50 MB an Daten enthalten. Die Nutzung der E-Zustellung steht sowohl Medizinern, wie auch Patienten offen und ist somit keine einseitige Lösung für eine begrenzte Nutzer-Gruppe. Als Mediziner ersparen Sie sich den administrativen Aufwand und die hohen Brief-Portokosten. Als Patient können Sie ohne großem Hin und Her von Ihrem Recht auf Akteneinsicht Gebrauch machen.


PDF. Pressetext Studie: Einsicht in die Krankenakte – ein Alltagsbericht